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Small Batch N°6 Oatmeal Stout

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Die Schotten mögen ihren Hafer und haben viele innovative Wege entwickelt, ihn kulinarisch zu verwerten, vom Haferbrei, «Porridge», bis zum berühmt-berüchtigten «Haggis». So kam es dann unweigerlich auch, dass der Hafer auch den Weg in die schottischen Sudhäuser fand und ein Vorläufer des «Oatmeal Stout» entwickelt wurde. Dieser Vorläufer, genannt «Edinbrugh Oat Ale» wird in einem Kochbuch von Frederick Bishop im Jahre 1852 genauer erwähnt und beschreibt, dass man dieses «Oat Ale» «with a part oat malt and a part barley malt», also aus einer Mischung aus Hafermalz und Gerstenmalz, brauen kann.

Im Hochmittelalter war Hafer als Bierrohstoff in ganz Europa wesentlich weiter verbreitet als heute. So haben z.B. die Benediktinermönche seit spätestens dem 10. Jahrhundert viele Biersorten mit grossen Haferanteilen für ihren täglichen Bedarf gebraut.

Oatmeal-Biere starben jedoch in den letzten zwei Jahrhunderten praktisch überall aus. In jüngster Zeit, angeführt von der amerikanischen Craft Brewer Bewegung, wurden diese Biere als «dunkle Ales» wiederentdeckt und neu interpretiert. Dabei entstanden Variationen mit allen möglichen starken Hopfensorten und verschiedensten Malzschüttungen. Auch hochprozentige Oatmeal-Stouts sind keine Seltenheit mehr.

Bei unserer Interpretation des «Oatmeal Stout», wurde als Basismalz ein helles Schweizer-Pilsnermalz verwendet. Dazu kamen Caramalz, Röstgerste für die schöne dunkle Farbe und eben, rund 20% Haferanteil. Der Hafer trägt übrigens, ausser mit einer leicht nussigen Note, kaum zum Geschmack, sondern mehr zur Konsistenz und Struktur des Bieres bei, denn die Eiweissstoffe des Hafers geben ihm eine samtige, seidenweiche Textur. Bei der Hopfung haben wir uns für 100% Schweizer-Perle entschieden. Vergoren wurde die Würze dann mit einer klassischen irischen Ale-Hefe, welche sauber arbeitet und massgeblich zum süffigen und cremige Ale-Profil beiträgt

Alkoholgehalt: 4.9 Vol% | Stammwürze: 12,1% | Bittere: 30 BE | Farbe 80 EBC

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